SANTA MUERTE: Anja Jensen / Anja Kreysing, A/V Installation, Speicher II Münster, 5.-7.5.2017

„SANTA MUERTE“ – eine audio-visuelle Installation
von Anja Jensen (Fotografien, Mixed Media)
und Anja Kreysing (Klanginstallation, Video, Live-Performance) anlässlich vom „Open House“ im Atelierhaus Speicher II,
Hafenweg 28, 48155 Münster
Atelier 2.4 von Anja Jensen, Freitag, 05.05.2017 19-22 Uhr
Samstag, 06.05.2017 16-20 Uhr
Sonntag, 07.05,2917 14-16.30 Uhr

Live-Performance Akkordeon / Elektronik halbstündig.
Eintritt frei.

Cabronas / Ciudadanas-caminamos oscurasAusstellung im Rahmen des Deutschlandjahrs in
Mexiko City 2016-2017„Es gibt keinen Menschen in Tépito, der nicht mit Gewalt konfrontiert ist“, beschreibt die Künstlerin Anja Jensen die Lebenssituation der Bewohner des 120.000 Menschen zählenden Stadtteils im Zentrum von Mexiko City. Traurige Berühmtheit erlangt hat Stadtviertel durch Kriminalität, Drogenhandel und Produktpiraterie. Die in Hamburg lebende Künstlerin gehört zu den wenigen Fotografen, denen ein Seiteneinstieg in das Milieu gelungen ist.Unter dem Schutz der „Siete Cabronas“, als Stellvertreterinnen für viele mutige Frauen, die sich den Kampf gegen Gewalt, Kriminalität und systematische Stigmatisierungen ihres gefährlichen Barrios zur Aufgabe gemacht haben, bewegte sich Anja Jensen nachts durch die Straßen von Tépito. Bekannt für ihre geheimnisvollen Inszenierungen, die das flirrende Unbehagen einer Situation fotografisch ins Bild setzen, hat Anja Jensen im Herzen der 21-Millionen-Metropolregion jene ambivalenten Biografien entdeckt, die sie zu fotografischen Storyboards von hoher Eindringlichkeit verdichtet. Für aufwendige Inszenierungen sei hier oft keine Zeit, berichtet die Künstlerin, die in Begleitung ihres vierköpfigen Teams auf einem ihrer Streifzüge überfallen und bedroht worden ist.Die Einladung zum Año Dual Alemania-México öffnete Anja Jensen Türen, die anderen Künstlern vor ihr verschlossen geblieben sind. Das Deutschlandjahr schafft Publizität in Mexiko. Und die braucht gerade Tépito, das lebt, weil es sich gegen die Stigmatisierung durch eine engagierte Bürgerbewegung wehrt: „Tépito existe porque resiste“.Mit ihrer Ausstellung „Ciudadanas – Caminamos oscuras“ bespielte Anja Jensen vom 24. November 2016 – 12. Februar 2017 den Deutschen Pavillon in Mexico City mit einer eigens für den Ausstellungsort entwickelten raumgreifenden Fotoinstallation u.a. bestehend aus sieben großformatigen Leuchtkästen (3 x 4 m).
Weitere Informationen: www.anjajensen.deTeile dieser Ausstellung werden in Kooperation mit der Künstlerin Anja Kreysing zu einer audio-visuellen Installation mit manipuliertem Audio – wie Videomaterial vom 5.-7. Mai im Speicher II in Münster neu inszeniert.
Anja Kreysing ist Klangkünstlerin und Akkordeonistin. Ihre Schwerpunkte sind die Begleitung von Stummfilmen, audio-visuelle Environments, Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Sie wird die Installation im Laufe der drei Open-House-Tage live begleiten. Weitere Informationen: www.anjakreysing.deDas Deutschlandjahr 2016-2017 in Mexiko wurde am 6. Juni 2016 eröffnet. Künstlerisch vertreten sind u.a. auch Candida Höfer, Michael Wesely, Hans Peter Kuhn, Gregor Schneider und Sigmar Polke. Mit einer Vielzahl von Projekten aus unterschiedlichen Kunstsparten werden neue Impulse für die vielfältigen Beziehungen in Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft hergestellt und neue Allianzen für die künftige Zusammenarbeit geschaffen, so das Goethe-Institut. Das Deutschlandjahr in Mexiko ist ein hochrangiges politisches wie gesellschaftliches Kooperationsprojekt. Das Goethe-Institut Mexiko ist Projektleiter und Koordinator. Es ermöglicht deutschen Künstlerinnen und Künstlern, aufwendige Feldstudien und Research-Projekte, z.T. mit Bezug zu sensiblen Politikfeldern.
1 © Anja Jensen_ Ciudadanas, Mexico City 2016 Mail-Anhang 2 Mail-Anhang

Laboratoire-Remix für les horribles travailleurs

https://leshorriblestravailleurs.bandcamp.com/track/jekyll-labs-anja-kreysing

‚Jekyll Labs‘ is a remix by Anja Kreysing of ‚Laboratoire‘ by Les Horribles Travailleurs

‚Laboratoire‘ is part of the compilation ‚Music For The End‘ by Nahàsh Atrym Productions, uploaded here:
nahshatrymproductions.bandcamp.com/track/les-horribles-travailleurs-laboratoire

Most of the sounds of ‚Laboratoire‘ are from the first cassettetape (1982) by Les Horribles Travailleurs \ and from z\w\a\r\t magazine nr. 12 \13, which is based on sounds ans ideas of the fist tape.

All images are from the original 6 issues of ‚ZWART‘ – 1981.

This album is in progress –
If you want to make a remix, just ask for the stems.

credits

from Laboratoire Remixes, released December 12, 2016

 

Album-Release Ulrike Lentz & Anja Kreysing: „music from nowhere“

Explorative Musik mit der Flötistin Ulrike Lentz aus Kassel – „music from nowhere“, erschienen im September 2016 auf „Euer Zimmer“, Label für zeitgenössische Musik zwischen Improvisation und Komposition.

„This album contains recordings from Kassel and Münster, made in 2016 by Ulrike Lentz and Anja Kreysing.
The concept was following inner pictures and sights while listening to the music from the other part of the duo, simultaneously playing and expressing the impressions on the own instrument.“

Anja Kreysing: Akkordeon
Ulrike Lentz: C-flute, Clissandoheadjoint, alto-flute, flute-tubes

https://euerzimmer.bandcamp.com/releases

 

fish-track part of a soundwalk in Arnhem, NL 27.+28.7.2016

Lait Noir Du Matin by this honourable fish
is part of the interactive installation \ soundwalk TRANSmute\interACTION by Gijs Verhoofstad and Max Kuiper,
27.+28.7.2016 in Arnhem, Transmute24-Building @ Code Rood.
A soundwalk with radios and transmittors that will play 16 different soundworks\soundscapes in 16 different rooms in the building. Lait Noir is one of them:

this honourable fish

this-fish

ganz neu, ganz frisch: „this honourable fish“ – live bespielte elektroakustische Environments für Akkordeon/ Elektronik und Posaune/Elektronik.
Als passionierte und eingespielte (Stumm-)filmmusiker und Performer sowie als Kuratoren der Stummfilmkonzertreihe „Schwarz-weiss ist die bessere Farbe“ in Zusammenarbeit mit dem Cinema / die Linse e.V. Münster, machen Anja Kreysing & Helmut Buntjer hier auch ohne Film Musik.

this honourable fish ist Musik für den Film im Kopf.
this honourable fish steht in der Tradition von experimental / noise, Neuer Musik, musique concrete und folklore imaginaire im Sinne Béla Bartóks und ist immer filmisch, ohne zwingend Bilder zu zeigen.

„…From desolate soundscapes with repeated, lugubrious long-held notes on trombone to strange accordion transmogrifications, the track consists mostly of atmospheres, textures and various, hard to identify extraneous noises and found sounds – like assorted percussion, static or sonic detritus–, plus occasional reading of Celan in German. The minimalist accordion at times sounds like the sho in a John Cage composition like Two4 (1991). Lait Noir Du Matin is a beautiful piece of music I will return to often…“  (continuo-docs)

Presse:
WN über Panzerkreuzer Potemkin
continuo-docs über Lait Noir Du Matin

facebook.com/thishonourablefish
soundcloud
http://www.helmutbuntjer.de/fish.html

 

Soundpoem für Nuits & Noirs 3 – „Sacred Language“

Lait Noir Du Matin  – Soundpoem for Nuits et Noir 3

based on a recording Session with

Anja Kreysing: accordion / electronics, concept, sound editing, mastering
www.anjakreysing.de
and
Helmut Buntjer: trombone, euphonium, zip zap, electronics
www.helmutbuntjer.de

and some atmos by Max Kuiper.

The soundpoem „Lait Noir Du Matin“ it is based on fragments of the poem „Todesfuge“ by Paul Celan. It ends with „der Tod ist ein Meister aus Deutschland“. This is my statement for the guiltyness of my country for all those who lost their lives because of german weapons or the death-industry during Nazi-Germany.

Special thanks to Helmut & Max for their fantastic and inspiring work!

c) 2016

released on
R\a\w F\o\r\m\s, Arnhem

https://leshorriblestravailleurs.bandcamp.com/track/lait-noir-du-matin

https://leshorriblestravailleurs.bandcamp.com/album/sacred-language-nuits-et-noirs-3

http://www.nuitsetnoirs.com

Punctuated sound, patterned on silence – performance, 7.10.2015 Bratislava

Punctuated sound, patterned on silence – performance, Bratislava

7.10.2015, 20 Uhr, Österreichisches Kulturforum, Bratislava,
Festival VLNA

Pia Palme / Claudia Cervenca / Margarethe Maierhofer-Lischka / Anja Kreysing
Performing with contrabass recorder, voice, double bass, accordion, electronics, texts, objects & video.

In their new program the four artists merge imaginative sound performance and experimental music with a playful outlook on texts, folklore and space.

http://www.rakuskekulturneforum.sk/program/2015/10#!e:267

Akkordeon für Sound Nomadens „Madame“

Akkordeon für Sound Nomadens „Madame“

Für das soeben erschienene Album „Madame“ von dem legendären Eletktroswing DJ Sound Nomaden habe ich für die beiden Tracks „Akkordeon Hipsters“ und „Singing Pirates“ das Akkordeon eingespielt.

Die Zusammenarbeit war klasse, das Ergebnis gefällt mir auch ausgesprochen gut!

 

Aus dem Label-Info:

Sound Nomaden – Madame

…Zuletzt verzaubert “Singing Pirates” mit dem wundervollen Akkordeonspiel von Anja Kreysing und nimmt den Hörer mit hinaus auf eine wilde Piratensause auf dem Meer.

“Madame” klingt anders als die breite Masse der elektronischen Musik. Das Album ist ein überzeugender Versuch, akustische Instrumente in die moderne Clubkultur zu integrieren, um mehr Vielfalt in die sich zu oft wiederholende Musiklandschaft zu bringen.

On the web:

www.soundnomaden.com www.soundcloud.com/soundnomaden www.facebook.com/soundnomaden

Press and licensing:

mailto: info@nuboheme.com

www.nuboheme.com

Performance mit Travelling Cinema, 19.10.2013

Alissa Berger: Installation / Kamera / Videoediting (bergernissen.com)

Anja Kreysing: Akkordeon / Elektronik

Ruth: Storytelling

SEARCHING FOR THE WHITE CUBE
Rottstr5 Kunsthallen / Bochum
As part of the performance based group exhibition SEARCHING THE WHITE CUBE Travelling Cinema collaborated together with the sound artist Anja Kreysing(midi-accordeon, electronics) using 16mm film-loops(found-footage and handprocessed) and life sound of the projectors by contact microphones. Inside Rottstr5 Kunsthallen a cube-room out of projection fabrics was created, offering some people to sit down inside the cube and tell their story to capture the moment and create a reflection of space within a moment. The projected images and and storyteller could be observed from any viewpoint inside the exhibition space being intervened by the the created life sound and noise.
Ruth, a woman who accidently came to the Rottstr 5 on the first day of the 2-performance-night was invited to tell a story, that regards an important moment in her life, a story that she did not had the chance to tell before and also a story which concerns her as a woman.
If you cant understand the story because of sound or lack of German, please scroll down for the transscription and translation.

Transkribierung von Ruths Geschichte / FOR THE TRANSLATION SCROLL DOWN
„Ich bin Ruth
Ich bin jetzt 81
Ich bin eingeladen eine Geschichte zu erzählen
Eine Geschichte aus meinem Leben
Ich habe geheiratet
Da war ich 18
Im Sommer nachdem ich das Abitur gemacht habe
Mein Vater musste mitkommen zum Standesamt
denn ich war ja noch nicht volljährig
Wir haben dann ein Zimmer gehabt bei meinen Eltern
Eine Wohnung war 1954 nur sehr sehr schlecht zu bekommen
Wir haben dann einen Sohn und dann noch einen Sohn
und dann hat mein Mann mit einer Schubkarre begonnen auszuschachten und ein Haus zu bauen
Als das Haus fast fertig war kam ein kleines Mädchen zur Welt
Sie hieß Veronika
Meine kleine Tochter
Sie war sehr missgebildet
Der Arzt sagt es ist eine Genmutation
Ein ganz kleines armes Geschöpf
Meine Schwiegereltern haben nie sich getraut das Kind an zu schauen
und in dem halbfertigen Haus hat uns auch niemand besucht
Die Freunde nicht
Die Nachbarn nicht
Die kleine Veronika, sie wurde 7 Monate alt und ist dann gestorben.
Ich habe dann noch zwei Söhne bekommen und war dann Ehefrau und Mutter.
Das ist meine Geschichte.“

TRANSLATION OF RUTHS STORY INTO ENGLISH
„I am Ruth
I am now 81years old
I was invited to tell a story
A story of my life
I married when I was 18
In the summer after I completing high school
My father had come with me to the registry office
because I was not yet of age
We then had a room with my parents
To get an apartment in 1954 was very difficult
We had a son and then another son
and then my husband started to work with a wheelbarrow and to excavate and build a house for us
When the house was nearly finished a little girl came into the world
Her name was Veronica
My little daughter
She was malformed
The doctor says it’s a genetic mutation
A very poor little creature
My parents in law have never dared to look at the child
and in the half-finished house also no one ever visited us
The friends did not
The neighbors did not
Little Veronica , she became 7 months old and then died .
Afterwards I got two sons and was a wife and mother .
This is my story. „

Links:

SEARCHING THE WHITE CUBE
c60collaboratorium.de/projekt/searching-for-the-white-cube-1.html
khm.de/nocache/en/news/events/event/article/2989-searching-for-the-white-cube/nCall/136/
Anja Kreysing

big thanks for the documentation to Lisa Bensel and Dato Chaganava

Accoustic Demolition, 31.8.2013, Münster

 Accoustic Demolition, Münster

 Samstag, 31. August 2013
 Soundenvironment anlässlich der langen Nacht der Museen in Münster, Atelierhaus Speicher 2 im Hafen.

17 – 22 Uhr im Atelier von Tassilo Sturm

„Accoustic Demolition“ nimmt unmittelbar Bezug auf die Ateliersituation und die sich darin befindlichen Arbeiten und Werkstücke von Tassilo Sturm.

Eine Liveperformance mit einem MIDIfizierten Akkordeon und computergenerierten Klängen thematisiert Formen von Architekturzerstörung. Akkordeonklänge, Synthesizer und Samples verschmelzen in einer akustischen Collage zu einer gigantischen, raumfüllenden Klangwand.

(Foto Tassilo Sturm)