Album-Release auf Setola Di Maiale (IT) mit Ulrike Lentz und Vittorio Garis

S/T

ANJA KREYSING / ULRIKE LENTZ / VITTORIO GARIS

http://www.setoladimaiale.net/catalogue/view/SM3370


Ulrike Lentz _ flutes
Anja Kreysing _ accordion
Vittorio Garis _ percussionThe trio was born from a meeting between three musicians for a concert of improvised music in the Sala Ducale of the suggestive medieval castle of Moncrivello in Piedmont on August 7, 2016. Each one cames from different experiences and collaborations, Anja Kreysing (Münster, GER) Ulrike Lentz (Kassel, GER) Vittorio Garis (Vercelli, ITA), despite their individual improvisational language, creates and maintains a collective tension which, above all in the trio improvisations, succeeds in generating what could become a new common language for future, happy new collaborations. The album was mixed by Marco Trivellato who also made the mastering.
For more info:
www.floete.biz
www.anjakreysing.de
www.soundcloud.com/vittoriogaris

„(…) Di Vittorio Garis vi ho parlato brevemente in altra puntata della rubrica. Uno dei pochi rappresentanti del riduzionismo percussivo in Italia, Garis ha spontaneamente intrapreso un’investigazione in trio con due eccellenti musiciste tedesche: la fisarmonicista Anja Kreysing e la flautista Ulrike Lentz. I tre, dopo essersi „sentiti“ reciprocamente su soundcloud, si sono incontrati in Italia per un concerto al Castello medievale di Moncrivello nel vercellese e quasi magicamente hanno costruito una splendida simbiosi improvvisativa: la performance si può trovare alla pagina bandcamp di Ulrike Lentz ma è in programma la registrazione ufficiale [questa] dell’esibizione ed anche un tour per il 2017. „Live at Moncrivello Castle“ si distingue per il suo umore sofisticato e delicato al tempo stesso, con approcci discorsivi misteriosi o enigmatici, alternati tra i musicisti: la Lentz è una delle migliori improvvisatrici al flauto della Germania e fa sentire il suo particolare glissato (ultimamente sta anche suonando in tandem con Robert Dick), mentre la fisarmonica spezzettata e trasversale della Kreysing è per me una bella sorpresa. Quanto a Garis il suo set percussivo si compone di una grancassa, un rullante con piatti ed archetto e tanti oggetti (pigne, metalli ed un altoparlante piazzato sulla membrana del rullante e collegato ad un app che fornisce un suono drone): nelle fasi a lui dedicate è perciò un effetto elettro-acustico che si vuole dominare, una vibrazione che parte dalle sue mani e proietta spesso in paradisi della sensazione e delle immagini liminali che vengono condivise nelle motivazioni umorali dalle sue partners.“ Ettore Garzia, Percorsi Musicali, 2016.

01 _ Trio 5:26
02 _ Flute 4:12
03 _ Perc&Acc 5:41
04 _ Perc Solo 5:25
05 _ Perc&Flute 4:46
06 _ Accordion 2:08
07 _ Flute&Acc 3:39
08 _ Trio 7:54

(C) + (P) 2017

re:flexions – silent series: Anja Kreysing + Andreas Usenbenz + Chaotalion, 1.7.2017, Ganze Bäckerei, Augsburg

re:flexions: silent series

präsentiert von attenuation circuit

private live gig !

concept:
the re:flexions – silent series is destined for very quiet concerts

ANJA KREYSING
[accordion – electronics / Münster]

https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-v

ANDREAS USENBENZ
[ambient drone / Ulm]

CHAOTALION
[dark ambient / surreal drones / Lüneburg]

https://www.facebook.com/events/712014628964563

Samstag, 01.07.17

Die Ganze Bäckerei
Frauentorstr. 34, 86152 Augsburg

Einlass: 20:00
Beginn: 21:00 (pünktlich!)

Eintritt: Spende
empfohlene Spende € 10
alle Einnahmen gehen zu 100% an die Künstler

www.attenuationcircuit.de
www.emerge.bandcamp.com
https://reflexionsac.wordpress.com/
https://www.facebook.com/reflexionsac/

www.ganzebaeckerei.blogspot.de

Anja Kreysing
Akkordeonistin und Klangkünstlerin.
Live-soundtracks für Film und Performance, elektroakustische environments, improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Musette, Balkan-Gypsie, experimental / noise und (dark)Ambient sind ihre Wurzeln – eine mélange aus folklore imaginaire im Sinne Béla Bartóks und zeitgenössischer (elektronischer) Musik.
Neben vielfältigen Kollaborationen im Bereich Musikperformance und improvisierter Musik gehören u.a. das kwr5-Kollektiv, die Zusammenarbeit mit der Querflötistin Ulrike Lentz und „this honourable fish“ zu ihren Projekten. Gemeinsam mit dem Posaunisten Helmut Buntjer kuratiert sie die Filmkonzertreihe für historische Filmkunst, Videokunst und zeitgenössische Musik „Schwarz-weiss ist die bessere Farbe“.

http://anjakreysing.de/
https://soundcloud.com/anjakreysing

Andreas Usenbenz
ist Autodidakt. Seit dem Jahr 2000 bewegt er sich im
Spannungsfeld zwischen Fieldrecording, Komposition und Improvisation. Für seine Arbeit nutzt Usenbenz vorwiegend Geräusche aus seiner unmittelbaren Umgebung.
Diese Sounds, ob sie nun als Sample in der Umwelt aufgenommen wurden oder ihnen der Klang auf spezielle Weise entlockt wurde, dienen als Ausgangsmaterial für seine Kompositionen. Diese bewegen sich im Bereich der Musique Concréte, Ambient, Noise oder Drone Music. 2010 schloss Usenbenz sein Diplom zum Audio Engineer ab und arbeitet seither selbständig als Sounddesigner und Komponist für Theater, Museen, Industrie und Kunst.

Konzerte undPerformances, vorzugsweise unter improvisierten Setups, spielte er mit namhaften Künstlern aus Neuer Musik, Jazz und Elektronikszene in Deutschland und Österreich. Dazu gehören Namen wie Jens Döring, Christian Krischkowsky, Joo Kraus, Klaus Hollinetz oder das EMU Laptop Ensemble. Um nur einige zu nennen. Außerdem hat er für diverse Choreografen zeitgenössische Tanzperformances musikalisch begleitet.

http://www.klanggold.net/
https://klanggold.bandcamp.com/album/bells-breath-lp

CHAOTALION
ist die vielleicht exzentrischste Ausgeburt und das eigentliche Hauptprojekt des multidirektionalen Musikers und Klangkünstlers Alexander Marco, der sich in den letzten Jahren vor allem durch die tanzbaren Klänge seines Industrial Fusion-Projekts SaturmZlide einen Namen machen konnte und bei zahlreichen Live-Konzerten, u. A. auf dem Maschinenfest, Forms of Hands, WGT begeisterte. Chaotalion hingegen, ein Projekt, das bereits 1997 geboren wurde, bricht jegliche konventionellen Strukturen elektronischer Musik auf; Rhythmik und Melodik spielen eine untergeordnete Rolle auf der elektroakustischen Spielwiese Marcos. Mit experimentellen Dark Drones und Ritual Scapes erschafft er hypnotische, surreale Klangwelten, die den geneigten Hörer ganz beiläufig in völlig andere Realitäten versetzen. Die collagenhaften Soundscapes von Chaotalion sind stets mit viel Liebe zum Detail gestaltet; mit umfangreich archivierten Field Recordings, seinem typischen Analog-Sound und einzigartigen Ausflügen ins Okkulte verleiht Marco seinen Stücken einen unverwechselbar persönlichen Charakter. Aus den unzähligen Drone Recordings der letzten zehn Jahre sollen nun nach und nach endlich Chaotalion-Alben zusammengestellt und veröffentlicht werden; das so flüchtige improvisatorische Projekt darf sich nun endlich unwiderruflich auf Tonträgern manifestieren.

https://raumklangmusic.bandcamp.com/track/zo7oz
https://emerge.bandcamp.com/album/tannenholzrauch


recordings of previous events for free download:
https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-i
https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-ii
https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-iii
https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-iv

https://emerge.bandcamp.com/album/silent-series-v

this honourable fish: A/V-Konzert mit Max Kuiper​, Arnhem, NL, & Matthias Muche, Köln, 14.6.2017, Triptychon, Münster

Schwarz-weiss ist die bessere Farbe“ und die B-Side präsentieren:

14.6.2017, 20 Uhr

A/V-Konzert this honourable fish  (acc./tb/elec.) gemeinsam mit Les Horribles Travailleurs (Max Kuiper, electr.), Arnhem, NL,  und Matthias Muche (tb), Köln @ Triptychon Münster beim „Erhaltet den Hawerkamp“-Festival:

live-soundtrack zu Experimentalfilmen aus found footage. Dunkel, verstörend, geheimnisvoll. Wir freuen uns! 😀

Videos & live-soundtrack von Max Kuiper und  this honourable fish mit Matthias Muche

Triptychon, Am Hawerkamp 31, Münster

https://www.facebook.com/events/1919133791697362/

kwr5-Kollektiv: Lecture Performance zur BoBiennale, 15.6.2017, Bochum

15.6.2017, 18 Uhr, Rottstraße 5, H.O.F., BoBiennale: Lecture Performance des Kwr5-Kollektives, Ensemble für Neue improvisierte Musik & Performance.
Konzert und Künstlergespräch über die Arbeitsweise und künstlerischen Strategien des Kollektives.
Von und mit:
Christiane Conrad, Cello
Rachel Seifert, Stimme
Anja Kreysing, Akkordeon
Deborah Heupel, Tanz
special guest: Lesley Olson, Querflöte

kwr5-Kollektiv: Performance, Bochumer Tage für Neue Musik, 9.6.2017 Bochum

Bochumer Tage für Neue Musik
Freitag, 9. Juni 2017, 19:30 Uhr

Komm! Ins Offene, Freund!
Eine Performance des kwr5-Kollektives

Mit dem Titel der diesjährigen Tage für Neue Musik in der Melanchthonkirche Bochum – Türen ins Offene – drängte sich uns förmlich das Gedicht von Hölderlin „Der Gang aufs Land“, mit der Anfangszeile
„Komm! Ins Offene, Freund!“, auf.
Die ersten sechs Zeilen, verbunden mit dem Gedanken an Hölderlin´s Leben, waren uns Inspirationsquell.
Die Worte eher düster und bedrückend.
Ein Markenzeichen von kwr5-Kollektiv ist ein einfacher Holzhocker.
In dieser Performance verwenden wir ihn als Bühnen- und Gestaltungselement, Bühnenbild und Emotionsträger, zur Raumgestaltung.
Natürlich – Musik und Tanz beeinflussen sich gegenseitig, wie sie auch unabhängig voneinander für sich stehen.
In der improvisierten Musik reagiert jeder auf den anderen, so wie er auch neue Akzente setzt, neue Impulse gibt. Der Tanz reagiert auf die Musik und ist zugleich eigenständig, so, als kennen sie sich nicht. Aber gänzlich kann keiner aus dem Kosmos ausscheren.
Die Widersprüche sind es, die uns bewegen und antreiben. Die Welt in Bewegung aufeinander zu und zugleich auseinander. Die Gedanken- und Machtträger, die in alle Richtungen zerren, der einzelne Mensch ein Windhauch nur ….

„……. und fast will mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.“

kwr5-Kollektiv
Violoncello: Christiane Conradt
Akkordeon: Anja Kreysing
Stimme: Rachel Seifert
Tanz: Doris Deborah Heupel

Eintritt: 10 / 6 EUR
http://www.kulturraum-melanchthonkirche.de/bochumer-tage-fuer-neue-musik-2017/komm-ins-offene-freund.html

https://kwr5.wordpress.com/

Neue Improvisationsmusik, Kulturfrabrik Salzmann @ Panoptikum, Kassel, 19.5.2017

Die Kulturfabrik Salzmann zu Gast am Kupferhammer@Panoptikum, Leipziger Str. 407,
34123 Kassel, Stadtprogramm im documenta-Jahr 2017
hathat 30 | 30 Jahre Kulturfabrik Salzmann

Freitag, 19. Mai 2017
Neue Improvisationsmusik
Einlass: 20 Uhr, Konzertbeginn: 21 Uhr
Preis: 15 Euro, ermäßigt: 12 Euro

Musik für neugierige Menschen, die offen für Neues sind.

Je nach musikalischem Hintergrund der Künstler klingt es mal mehr klassisch, experimentell oder jazzig angehaucht. Die Grenzen zu Jazz, Neuer Musik, Weltmusik, Elektronik und Geräuschen sind fließend. Einflüsse kommen aus allen Richtungen – ein ungewöhnliches Hörvergnügen!

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Mitwirkende:

Anja Kreysing – Akkordeon, Jens Josef – Querflöte, Till Mertens – Piano, Wolfgang Rennert – Gitarre, Sven Krug – Kontrabass, Thomas Tkacz – Saxophone,Tárogató, Ralf Wagner – Schlagzeug, Matze Schmidt – No-Input Mixer, Till Spohr – Kontrabass, Steffen Schmidt – Flügelhorn, Trompete

Besondere Gäste an diesem Abend sind Anja Kreysing am Akkordeon und der Querflötist Jens Josef.

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Anja Kreysing ist Akkordeonistin und Klangkünstlerin. Sie lebt in Münster. Musette, Balkan-Gypsie, experimental / noise und (dark) Ambient sind ihre Wurzeln. Eine Mélange aus „folklore imaginaire“ im Sinne Béla Bartóks und zeitgenössischer (elektronischer) Musik. Sie spielt Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik und für die Begleitung von Stummfilmen. Neben vielfältigen Kollaborationen im Bereich Musikperformance und improvisierter Musik gehören das „kwr5-Kollektiv“ und „this honourable fish“ zu ihren Projekten. Anja Kreysing erwirbt derzeit ihr Zertifikat als Deep Listening Practitioner nach Pauline Oliveros am Rensselaer Polytechnic Institute, Troy, New York. www.anjakreysing.de

Flötist Jens Josef lebt in Kassel und lehrt dort an der Musikakademie. Er war Mitglied der Norddeutschen Philharmonie in Rostock und Flötist im Salonorchester „Saitensprünge“. Seit-dem arbeitet er freischaffend als Flötist, Komponist, Pädagoge und Dirigent. 1997 gründete er die Gruppe Kontraste zusammen mit Christian Ridil. 1998 war er Soloflötist der Jungen Philharmonie Hessen-Thüringen. Er arbeitete mit dem „Mutare Ensemble“ in Frankfurt. Hört man die Musik von Jens Josef, spürt man jedoch sofort, dass man dessen ungeachtet mit einem Novum konfrontiert ist. Der Reiz des Erstmaligen rührt bei ihm von einer äußerst einfallsreichen Kombination vielfältiger Klangfarben und struktureller Verfahren, die sowohl dem avantgardistischen Repertoire des 20. Jahr-hunderts als auch dem der klassischen Musik entstammen. Offenbar tabuisiert Jens Josef nichts. Allerdings realisiert er nichts weniger als ein musée imaginaire oder eine „Traumfabrik“. Schon gar nicht stellt er die Töne nach dem bekannten Motto „anything goes“ zusammen. Darüber ist seine Generation offensichtlich längst hinaus. Seine Musik wirkt im Gegenteil höchst verbindlich und ist imstande, einen Hörer geistvoll zu ergötzen! www.jensjosef.de

 

SANTA MUERTE: Anja Jensen / Anja Kreysing, A/V Installation, Speicher II Münster, 5.-7.5.2017

„SANTA MUERTE“ – eine audio-visuelle Installation
von Anja Jensen (Fotografien, Mixed Media)
und Anja Kreysing (Klanginstallation, Video, Live-Performance) anlässlich vom „Open House“ im Atelierhaus Speicher II,
Hafenweg 28, 48155 Münster
Atelier 2.4 von Anja Jensen, Freitag, 05.05.2017 19-22 Uhr
Samstag, 06.05.2017 16-20 Uhr
Sonntag, 07.05,2917 14-16.30 Uhr

Live-Performance Akkordeon / Elektronik halbstündig.
Eintritt frei.

Cabronas / Ciudadanas-caminamos oscurasAusstellung im Rahmen des Deutschlandjahrs in
Mexiko City 2016-2017„Es gibt keinen Menschen in Tépito, der nicht mit Gewalt konfrontiert ist“, beschreibt die Künstlerin Anja Jensen die Lebenssituation der Bewohner des 120.000 Menschen zählenden Stadtteils im Zentrum von Mexiko City. Traurige Berühmtheit erlangt hat Stadtviertel durch Kriminalität, Drogenhandel und Produktpiraterie. Die in Hamburg lebende Künstlerin gehört zu den wenigen Fotografen, denen ein Seiteneinstieg in das Milieu gelungen ist.Unter dem Schutz der „Siete Cabronas“, als Stellvertreterinnen für viele mutige Frauen, die sich den Kampf gegen Gewalt, Kriminalität und systematische Stigmatisierungen ihres gefährlichen Barrios zur Aufgabe gemacht haben, bewegte sich Anja Jensen nachts durch die Straßen von Tépito. Bekannt für ihre geheimnisvollen Inszenierungen, die das flirrende Unbehagen einer Situation fotografisch ins Bild setzen, hat Anja Jensen im Herzen der 21-Millionen-Metropolregion jene ambivalenten Biografien entdeckt, die sie zu fotografischen Storyboards von hoher Eindringlichkeit verdichtet. Für aufwendige Inszenierungen sei hier oft keine Zeit, berichtet die Künstlerin, die in Begleitung ihres vierköpfigen Teams auf einem ihrer Streifzüge überfallen und bedroht worden ist.Die Einladung zum Año Dual Alemania-México öffnete Anja Jensen Türen, die anderen Künstlern vor ihr verschlossen geblieben sind. Das Deutschlandjahr schafft Publizität in Mexiko. Und die braucht gerade Tépito, das lebt, weil es sich gegen die Stigmatisierung durch eine engagierte Bürgerbewegung wehrt: „Tépito existe porque resiste“.Mit ihrer Ausstellung „Ciudadanas – Caminamos oscuras“ bespielte Anja Jensen vom 24. November 2016 – 12. Februar 2017 den Deutschen Pavillon in Mexico City mit einer eigens für den Ausstellungsort entwickelten raumgreifenden Fotoinstallation u.a. bestehend aus sieben großformatigen Leuchtkästen (3 x 4 m).
Weitere Informationen: www.anjajensen.deTeile dieser Ausstellung werden in Kooperation mit der Künstlerin Anja Kreysing zu einer audio-visuellen Installation mit manipuliertem Audio – wie Videomaterial vom 5.-7. Mai im Speicher II in Münster neu inszeniert.
Anja Kreysing ist Klangkünstlerin und Akkordeonistin. Ihre Schwerpunkte sind die Begleitung von Stummfilmen, audio-visuelle Environments, Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Sie wird die Installation im Laufe der drei Open-House-Tage live begleiten. Weitere Informationen: www.anjakreysing.deDas Deutschlandjahr 2016-2017 in Mexiko wurde am 6. Juni 2016 eröffnet. Künstlerisch vertreten sind u.a. auch Candida Höfer, Michael Wesely, Hans Peter Kuhn, Gregor Schneider und Sigmar Polke. Mit einer Vielzahl von Projekten aus unterschiedlichen Kunstsparten werden neue Impulse für die vielfältigen Beziehungen in Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft hergestellt und neue Allianzen für die künftige Zusammenarbeit geschaffen, so das Goethe-Institut. Das Deutschlandjahr in Mexiko ist ein hochrangiges politisches wie gesellschaftliches Kooperationsprojekt. Das Goethe-Institut Mexiko ist Projektleiter und Koordinator. Es ermöglicht deutschen Künstlerinnen und Künstlern, aufwendige Feldstudien und Research-Projekte, z.T. mit Bezug zu sensiblen Politikfeldern.
1 © Anja Jensen_ Ciudadanas, Mexico City 2016 Mail-Anhang 2 Mail-Anhang

Workshopeinführung: Deep Listening®, 7.4.2017, black box Münster

Deep Listening® nach Pauline Oliveros

Die amerikanische Komponistin Pauline Oliveros hat mit Deep Listening® einen hochinteressanten Weg zur Erkundung des Hörens und akustischer Phänomene entwickelt. Denn: Es ist mehr zu hören, als an das Ohr dringt!

Die Workshopreihe befasst sich mit der Schärfung der individuellen Wahrnehmung und der bewussten Rezeption von Klängen, Geräuschen, Stille und Musik wie auch mit der Erweiterung des eigenen akustischen Handelns.

Start: Freitag, d. 7.4.2017
18 Uhr
black box (hinter dem Cuba Nova, im Hof, rechts)
Achtermannstr. 10 – 12
D-48143 Münster

Weitere Termine nach Vereinbarung – Teilnahme kostenlos!
Informationen: kreysing at web.de

Anja Kreysing, Klangkünstlerin und Akkordeonistin, erwirbt derzeit ihr Zertifikat als Deep Listening® Practitioner nach Pauline Oliveros am Rensselaer Polytechnic Institute, Troy, New York.

www.paulineoliveros.us

Milonga & Stummfilm mit Tanz und Tanzfilmen – Con Corazón Münster, 18.3.2017

Schwarz weiss ist die bessere Farbe – Saisonstart am 18.3. im Con Corazon, Münster – historische Künstlerfilme, die sich mit Tanz beschäftigen u.A. von Maya Deren und Hans Richter mit einem live-soundtrack von this honourable fish. Dazu tanzen Alice Cerrato und Antonio Rusciano.

Sa 18.03.17 | special | 20.30 – 01.00 Uhr MILONGA & STUMMFILM mit LIVE-MUSIK und Tanzperformance
Schwarz weiss ist die bessere Farbe zu Gast im Con Corazon:
Helmut Buntjer Posaune, Euphonium, Elektronik
Anja Kreysing Akkordeon, Elektronik
(this honourable fish)
Tanz: Alice Cerrato und Antonio Rusciano

Eine Auswahl live begleiteter historischer, stummer Kurzfilme, die sich mit Rhythmus, Tanz, Choreographie und Körperlichkeit auseinander- setzen, gehen bei einer klassischen Milonga eine Synthese mit Tango ein. Gezeigt werden Filme der amerikanischen Experimentalfilmerin, Tänzerin und Choreographin Maya Deren, die sich dezidiert mit Tanz auseinandersetzen:
A Study In Choreography For Camera (1945),
Ritual in Transfigured Time (1945/46),
The Very Eye Of Night,
und von Hans Richter: Filmstudie [1925]

Die Musik von dem auf Stummfilmbegleitung wie elektroakustische environments spezialisierten Duo this honourable fish (Helmut Buntjer und Anja Kreysing) spielt mit Fragmenten des Tangos und ergänzt die Musik der Milonga um zeitgenössische Elemente.
Die beiden Tänzer Alice Cerrato und Antonio Rusciano interagieren ebenso mit Fragmenten des Tangos zur Musik wie auch mit den Filmen.

Eintritt 10 Euro
reservierung@concorazon.de | 0251-5346234

Con Corazón
Werkstatt für Tango
Friedrich-Ebertstr. 7
48153 Münster
Tel 0251-53 46 234
Fax 0251-53 46 235
info@concorazon.de