Performance-Konzerte mit Livepainting von Stefano Giorgi, 25.8. + 26.8.2017, dock4, Kassel

Stefano Giorgi (Turin, IT): Livepainting • Anja Kreysing (Münster): Akkordeon • Ulrike Lentz (Kassel): Querflöten Reinhart Hammerschmidt (Bremen): Kontrabass • Vittorio Garis (Vercelli, IT): Percussion

Konzerte jeweils 25.8., 20 Uhr und 26.8., 20 Uhr
Kulturhaus Dock 4, Kassel

Ein Quintett von Künstlern – vier MusikerInnen und ein Maler – schafft zusammen ein einzigartiges, tiefes Ambiente mit Intuition und Interaktion.
Giorgi malt und zeichnet mit einer umgebauten Hutschachtel. Ein System, das eine kleine Videokamera mit manueller Malerei verbindet, projiziert Bilder mit Papieren und Farbe, Wasser und Tinte, Pinsel und Finger. Die MusikerInnen widmen sich der Freien Improvisation und RealTimeComposition. Mit der Metamorphose von Bild und Klang erschaffen die KünstlerInnen ein synästhetisches Erlebnis.
Eintritt: 10.-
Kartentelefon: 0561- 4500 4133

Projektleitung „Forum Komposition, Reihe 1-4“:
Regine Brunke und Ulrike Lentz

Wir danken für die freundliche Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie das Kulturamt der Stadt Kassel.

https://www.stefanogiorgi.net
https://www.stefanogiorgi.net/video-paintings
https://soundcloud.com/anjakreysing/sets/lentz-garis-kreysing-trio-7-8

kwr5-Kollektiv: Lecture Performance zur BoBiennale, 15.6.2017, Bochum

15.6.2017, 18 Uhr, Rottstraße 5, H.O.F., BoBiennale: Lecture Performance des Kwr5-Kollektives, Ensemble für Neue improvisierte Musik & Performance.
Konzert und Künstlergespräch über die Arbeitsweise und künstlerischen Strategien des Kollektives.
Von und mit:
Christiane Conrad, Cello
Rachel Seifert, Stimme
Anja Kreysing, Akkordeon
Deborah Heupel, Tanz
special guest: Lesley Olson, Querflöte

kwr5-Kollektiv: Performance, Bochumer Tage für Neue Musik, 9.6.2017 Bochum

Bochumer Tage für Neue Musik
Freitag, 9. Juni 2017, 19:30 Uhr

Komm! Ins Offene, Freund!
Eine Performance des kwr5-Kollektives

Mit dem Titel der diesjährigen Tage für Neue Musik in der Melanchthonkirche Bochum – Türen ins Offene – drängte sich uns förmlich das Gedicht von Hölderlin „Der Gang aufs Land“, mit der Anfangszeile
„Komm! Ins Offene, Freund!“, auf.
Die ersten sechs Zeilen, verbunden mit dem Gedanken an Hölderlin´s Leben, waren uns Inspirationsquell.
Die Worte eher düster und bedrückend.
Ein Markenzeichen von kwr5-Kollektiv ist ein einfacher Holzhocker.
In dieser Performance verwenden wir ihn als Bühnen- und Gestaltungselement, Bühnenbild und Emotionsträger, zur Raumgestaltung.
Natürlich – Musik und Tanz beeinflussen sich gegenseitig, wie sie auch unabhängig voneinander für sich stehen.
In der improvisierten Musik reagiert jeder auf den anderen, so wie er auch neue Akzente setzt, neue Impulse gibt. Der Tanz reagiert auf die Musik und ist zugleich eigenständig, so, als kennen sie sich nicht. Aber gänzlich kann keiner aus dem Kosmos ausscheren.
Die Widersprüche sind es, die uns bewegen und antreiben. Die Welt in Bewegung aufeinander zu und zugleich auseinander. Die Gedanken- und Machtträger, die in alle Richtungen zerren, der einzelne Mensch ein Windhauch nur ….

„……. und fast will mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.“

kwr5-Kollektiv
Violoncello: Christiane Conradt
Akkordeon: Anja Kreysing
Stimme: Rachel Seifert
Tanz: Doris Deborah Heupel

Eintritt: 10 / 6 EUR
http://www.kulturraum-melanchthonkirche.de/bochumer-tage-fuer-neue-musik-2017/komm-ins-offene-freund.html

https://kwr5.wordpress.com/

SANTA MUERTE: Anja Jensen / Anja Kreysing, A/V Installation, Speicher II Münster, 5.-7.5.2017

„SANTA MUERTE“ – eine audio-visuelle Installation
von Anja Jensen (Fotografien, Mixed Media)
und Anja Kreysing (Klanginstallation, Video, Live-Performance) anlässlich vom „Open House“ im Atelierhaus Speicher II,
Hafenweg 28, 48155 Münster
Atelier 2.4 von Anja Jensen, Freitag, 05.05.2017 19-22 Uhr
Samstag, 06.05.2017 16-20 Uhr
Sonntag, 07.05,2917 14-16.30 Uhr

Live-Performance Akkordeon / Elektronik halbstündig.
Eintritt frei.

Cabronas / Ciudadanas-caminamos oscurasAusstellung im Rahmen des Deutschlandjahrs in
Mexiko City 2016-2017„Es gibt keinen Menschen in Tépito, der nicht mit Gewalt konfrontiert ist“, beschreibt die Künstlerin Anja Jensen die Lebenssituation der Bewohner des 120.000 Menschen zählenden Stadtteils im Zentrum von Mexiko City. Traurige Berühmtheit erlangt hat Stadtviertel durch Kriminalität, Drogenhandel und Produktpiraterie. Die in Hamburg lebende Künstlerin gehört zu den wenigen Fotografen, denen ein Seiteneinstieg in das Milieu gelungen ist.Unter dem Schutz der „Siete Cabronas“, als Stellvertreterinnen für viele mutige Frauen, die sich den Kampf gegen Gewalt, Kriminalität und systematische Stigmatisierungen ihres gefährlichen Barrios zur Aufgabe gemacht haben, bewegte sich Anja Jensen nachts durch die Straßen von Tépito. Bekannt für ihre geheimnisvollen Inszenierungen, die das flirrende Unbehagen einer Situation fotografisch ins Bild setzen, hat Anja Jensen im Herzen der 21-Millionen-Metropolregion jene ambivalenten Biografien entdeckt, die sie zu fotografischen Storyboards von hoher Eindringlichkeit verdichtet. Für aufwendige Inszenierungen sei hier oft keine Zeit, berichtet die Künstlerin, die in Begleitung ihres vierköpfigen Teams auf einem ihrer Streifzüge überfallen und bedroht worden ist.Die Einladung zum Año Dual Alemania-México öffnete Anja Jensen Türen, die anderen Künstlern vor ihr verschlossen geblieben sind. Das Deutschlandjahr schafft Publizität in Mexiko. Und die braucht gerade Tépito, das lebt, weil es sich gegen die Stigmatisierung durch eine engagierte Bürgerbewegung wehrt: „Tépito existe porque resiste“.Mit ihrer Ausstellung „Ciudadanas – Caminamos oscuras“ bespielte Anja Jensen vom 24. November 2016 – 12. Februar 2017 den Deutschen Pavillon in Mexico City mit einer eigens für den Ausstellungsort entwickelten raumgreifenden Fotoinstallation u.a. bestehend aus sieben großformatigen Leuchtkästen (3 x 4 m).
Weitere Informationen: www.anjajensen.deTeile dieser Ausstellung werden in Kooperation mit der Künstlerin Anja Kreysing zu einer audio-visuellen Installation mit manipuliertem Audio – wie Videomaterial vom 5.-7. Mai im Speicher II in Münster neu inszeniert.
Anja Kreysing ist Klangkünstlerin und Akkordeonistin. Ihre Schwerpunkte sind die Begleitung von Stummfilmen, audio-visuelle Environments, Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Sie wird die Installation im Laufe der drei Open-House-Tage live begleiten. Weitere Informationen: www.anjakreysing.deDas Deutschlandjahr 2016-2017 in Mexiko wurde am 6. Juni 2016 eröffnet. Künstlerisch vertreten sind u.a. auch Candida Höfer, Michael Wesely, Hans Peter Kuhn, Gregor Schneider und Sigmar Polke. Mit einer Vielzahl von Projekten aus unterschiedlichen Kunstsparten werden neue Impulse für die vielfältigen Beziehungen in Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft hergestellt und neue Allianzen für die künftige Zusammenarbeit geschaffen, so das Goethe-Institut. Das Deutschlandjahr in Mexiko ist ein hochrangiges politisches wie gesellschaftliches Kooperationsprojekt. Das Goethe-Institut Mexiko ist Projektleiter und Koordinator. Es ermöglicht deutschen Künstlerinnen und Künstlern, aufwendige Feldstudien und Research-Projekte, z.T. mit Bezug zu sensiblen Politikfeldern.
1 © Anja Jensen_ Ciudadanas, Mexico City 2016 Mail-Anhang 2 Mail-Anhang

„Richtung Norden“, Musikhochschule, 5.11.2016, Münster

>>>Raum, Atmosphäre und Bewegung treffen auf Reise, Zeit und Erinnerung<<<

„Richtung Norden“ – eine multimediale Inszenierung im Rahmen des Festivals „Musik baut Brücken“ der Musikhochschule Münster von Prof. Helge Slaatto und Anja Kreysing

mit Werken von Silvestre Revueltas, Fazil Say, Guiseppe Tartini, Luciano Berio, Benedikt Brydern, Jakob Gade, Jean Sibelius und schwedischer Volksmusik
sowie einer strukturierten Improvisation der Klasse Slaatto unter der Leitung von Anja Kreysing und Prof. Helge Slaatto.

Es spielen eine Videoinstallation, 10 Violinen, ein Streichquartett, ein Klavier und Akkordeon / Elektronik in unterschiedlicher Konstellation.
https://www.facebook.com/events/1129787817128377/

15:30 Uhr

Konzertsaal Musikhochschule Münster
Ludgeriplatz 1, 48151 Münster

this honourable fish, performance @ transmute24, 24.9.2016, Arnhem

r\a\w f\o\r\m\s presents: ‚Lait Noir du Matin‘.

more informations here: facebook-event

‚Lait Noir du Matin‘ is the title of a four-hour performance that will take place in the Transmutebuilding in Arnhem.

In the building an electro-acoustic environment will be created, based on the ‚Todesfuge‘ by Paul Celan.

Performed by ‚this honourable fish‘ (Germany),
consisting of:
Helmut Buntjer: trombone / euphonium / electronics;
Anja Kreysing: accordion / electronics.

+ Additional sounds by Les Horribles Travailleurs.

X X X X

Saturday 24 September 2016

15:00–19:00

During the ‚Code Rood‘ event, with several exhibitions on the former militairy complex ‚Buitenplaats Koningsweg‘, now a ‚cultural enclave‘, north of Arnhem.
Koningsweg 23A, Arnhem

Italien-Tour mit Ulrike Lentz

Ich freue mich schon sehr auf eine kleine Sommertour durch Italien, die ich gemeinsam mit der Flötistin Ulrike Lentz aus Kassel mache:

6.8.2016 20.00 Uhr mit Disaster Area & Ulrike Lentz, Casa della Musica, Genua, IT
7.8.2016 16.30 Uhr mit Vittorio Garis & Ulrike Lentz, Moncrivello, IT
9.8,2016 mit Stefano Giorgi, Vittorio Garis & Ulrike Lentz, Turin, IT
10.8.2016 20.00 Uhr mit Bruno Gussoni & Ulrike Lentz, theatre Piero Bozzo, Bogliasco, IT

weitere Informationen:

6.8.2016 20.00 Uhr mit Disaster Area & Ulrike Lentz, Casa della Musica, Genua, IT:

Anja Kreysing: accordion
Ulrike Lentz: flutes
Bruno Gussoni: flutes
Iao Aea: fretless electric bass
Claudio Ferrari: electronics

Visual by Gianriccardo Scheri
an event in collaboration with Duplex Ride
https://www.facebook.com/events/155121144895598/

Casa della Musica – Genova
via M. Boccanegra, 15,
16126 Genova

7.8.2016 17.00 Uhr mit Vittorio Garis & Ulrike Lentz, Moncrivello, IT

Un originale incontro tra musicisti in un inedito trio per un concerto di musica improvvisata nel suggestivo Castello medioevale di Moncrivello.
Anja Kreysing (fisarmonica) Ulrike Lentz (flauti) Vittorio Garis (percussioni)
An original encounter between musicians in an unreleased trio concert of improvised music in the suggestive medieval Castle of Moncrivello.

info & contatti : tel 0161 401175
mail info@castellodimoncrivello.it
Castello di Moncrivello
Via Duchessa Jolanda 8 – 13040 Moncrivello (VC)
https://soundcloud.com/anjakreysing/sets/ulrike-lentz-flute-anja
https://soundcloud.com/vittoriogaris

9.8,2016, 22 Uhr mit Stefano Giorgi, Vittorio Garis & Ulrike Lentz, Turin, IT

performative exploration of music and action painting

Line up:
Anja Kreysing, GER (accordion)
Ulrike Lentz, GER (flutes)
Vittorio Garis, IT (percussion, electronics)
Stefano Solani, IT (doublebass)
Stefano Giorgi, IT (live-action painting)

Imbarchino, Viale umberto cagni 37, Turin
https://www.facebook.com/Imbarchinodelvalentino/

Entrance: free offer

www.anjakreysing.de
www.floete.biz
www.stefanosolani.eu
www.stefanogiorgi.net/#!performance/c1jq0.

10.8.2016 20.00 Uhr mit Bruno Gussoni & Ulrike Lentz, theatre Piero Bozzo, Bogliasco, IT

Bruno Gussoni, IT: flutes
Ulrike Lentz, GER: flutes
Anja Kreysing, GER: accordion

flutes are meeting an accordion – air meets air, lungs are meeting a bellow, different tongues interchange sound and meaning: explorative music, pure acoustic, formed with spirit.

Sala Piero Bozzo
Largo Aleksandr Skrjabin, 1
Bogliasco (GE), IT

www.anjakreysing.de
www.floete.biz
https://soundcloud.com/bruno-gussoni

 

 

kwr5-Kollektiv spielt zu Otto Pankoks Zigeunerzyklus, 28.7.2016, Lüdinghausen

Ein Gruß an die freien Menschen – Otto Pankoks Buch „Zigeuner“
Lesung und Improvisation

Vorleserin: Sabine van Ahlen
Musik: kwr5-Kollektiv
28. Juli 2016, 20:00 Uhr, Ev. Kirche an der Burg, Klosterstr. 1

Sabine van Ahlen hat sich in der Region einen Namen als Vorleserin gemacht. Sie tritt in Soloprogrammen auf und auch zusammen mit ihrem Mann Michael van Ahlen in Duoprogrammen. Sie liest die expressiven Texte Otto Pankoks aus seinem 1947 erschienen Buch „Zigeuner“.

Das kwr5-Kollektiv begleitet sie mit musikalischen Improvisationen. Ausführende sind
Christiane Conradt: Violoncello
Anja Kreysing: Akkordeon
Rachel Seifert: Stimme
Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Lüdinghausen, KAKTuS Kulturforum, Kreis Coesfeld

Begegnungen – Explorative Musik, 8. + 9.7.2016, Kassel

Ein Hoch auf den Moment – Explorative Musik im Prozess

Hessisches Ziegeleimuseum, Oberkaufungen
8. und 9. Juli, jeweils 20 Uhr

Anja Kreysing (Münster) acc
Bruno Gussoni (Genua IT) fl
Mathias Schubert (Kassel) ts
Joshua Weitzel (Kassel) Shamisen, guit
Till Mertens (Kassel) p,dr
Ulrike Lentz (Kassel) fl
Angela Dersee (Kassel) v
Ove Volquartz (Göttingen) bcl,cbcl

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Eintritt:
10€ / 8€ (Studierende, Hartz-IV) / 5€ (Kinder bis 14 Jahren)
Vorbestellungen: 0561/45004133
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Ein Projekt von Ulrike Lentz in Kooperation mit dem Hess. Ziegeleimuseum Oberkaufungen e.V.
Mit freundlicher Unterstützung der Kasseler Sparkasse und der Stadt Kassel
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DIE MUSIKERINNEN:

BRUNO GUSSONI (Querflöten) tritt seit den 70er Jahren mit improvisierte Musik auf. Free Jazz und die Musikszene um das Art Ensemble of Chicago der 70er Jahre haben ihn stark beeinflusst. In dieser Zeit spielte er mit Don Cherry, Jeanne Lee, Wadada Leo Smith und anderen. Danach galt sein Interesse mehr und mehr der nonidiomatischen Improvisation, er spielte mit Musikern wie Michel Doneda, Tetsu Saitoh und Peter Kowald.

Bruno Gussoni spezialisierte sich auf experimentelle Flötensounds und entwickelt so eine persönliche Sprache. Er hat kein Interesse am Einsatz der Querflöte als „akademisches“ Instrument als vielmehr an erweiterten Spieltechniken und Geräuschen.
Ihn interessiert der Einsatz dieser klanglichen Mittel in Verbindung mit Atem und Stille um die klanglichen Möglichkeiten der Flöte und des jeweiligen akustischen Raumes zu erforschen.

OVE VOLQUARTZ (Bassk- &, Kontrabassklarinette)
Konzertreisen, Festivalauftritte (z.B. Moers, Leverkusen, Leipzig…..) führten ihn durch ganz Europa bis nach Afrika,
Plattenaufnahmen erfolgten u.a. mit Annexus Quam, Gunter Hampel, Abbey Rader, Cecil Taylor, Tag Trio, Reiprocal Uncles, Second Exit…
In der letzten Zeit werden in Volquartz weitem musikalischen Spektrum die Kompositionstätigkeiten immer wichtiger, , in derer seine Musik – angesiedelt im weiten Feld zwischen Jazz und Neuer Musik – realisieren kann.
In seinem Solospiel geht Volquartz weit über das Vokabular der Jazzmusik hinaus, ganz selbstverständlich und organisch werden die Klang- und Gestaltungsmöglichkeiten unterschiedlichster Musik Richtungen einbezogen.
Als Musikwissenschaftler promovierte Volquartz über psychologische Grundlagen der Improvisation.

Der Saxophonist und Komponist MATTHIAS SCHUBERT ist 1960 in Kassel geboren und hat in Bern und Hamburg studiert.
Neben dem Jazzpreis des Südwestfunks und Konzertreisen weltweit ist er an über 68 Tonträger Produktionen beteiligt.
Matthias Schubert ist hauptsächlich in dem Feld von Jazz, neuer Musik und Improvisation aktiv.

JOSHUA WEITZEL ist ein frei improvisierender Musiker aus Kassel. Durch erweiterte Spieltechniken erforscht er das akustische Potential der Gitarre und des japanischen Shamisen und befasst sich mit konträren Parametern in der Musik, etwa Gleichmäßigkeit und Irritation, Reduktion und Überforderung sowie extremer Dynamik. Er arbeitet mit zahlreichen Künstlern der internationalen Improvisationsszene, sowie Noise-musikern, Tänzern, Videokünstlern, Poeten und Jazzmusikern. Konzerte u.A. in England, Schweitz, Israel und Japan.

ULRIKE LENTZ (Querflöten) verfügt über langjährige Erfahrung in der freien Improvisation in verschiedenen Projekten und festen Ensembles, die sie mit verschiedenen Musikerinnen aus der ganzen Welt in Verbindung bringen. Ein besonderes Interesse gilt auch spartenübergreifenen Projekten, und so arbeitet sie immer wieder mit bildenen Künstlern, Theaterleuten und Täzerinnen zusammen.
Ihr künstlerischer Arbeitsschwerpunkt liegt auf erweiterten Klangmöglichkeiten der Querflöten im Kontext freier Improvisation und eigenen, v.a. grafischen Kompositionen.
Neben ihrer Tätigkeit als Flötistin arbeitet sie auch als Pädagogin und Workshopleiterin; an der Musikakademie betreut sie die Fächer Fachdidaktik und Lehrpraxis Holzbläser sowie seit 2003 ein eigenes Flötenstudio in Kassel.

TILL MERTENS, Klangkünstler, Komponist , Pianist und Multiinstrumentalist,
seit 1978 in verschiedenen Free Jazz und Improvisationsprojekten tätig, u. a. als Dozent beim Bayrischen Komponistenverband für Freie Improvisation.
Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. mit Schwerpunkt Natur und Improvisation, Orchesterkompositionen, Filmmusik und Klangskulpturen.

ANGELA DERSEE ( Violine, Stimme, Schlauch) beschäftigt sich seit den 90ger Jahren intensiv mit improvisierter Musik. Zunächst galt ihr Interesse in erster Linie dem musikalischen Gruppengeschehen, um mit einfachem Instrumentarium und Alltagsobjekten Klänge spielerisch zu erfinden und gemeinsam kreativ zu gestalten. Das Schlauchspiel, kombiniert mit dem Einsatz der Stimme, knüpft an diese Tradition an. Übertragen auf ihr Hauptinstrument, die Violine, entwickelt sie ein reichhaltiges Repertoire erweiterter Spieltechniken und persönlicher musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten. Virtuosität ist für sie kein Selbstzweck, sondern hat stets einen kommunikativen Sinn. Ihr besonderes Augenmerk gilt Fragen der Formgebung und der Performativität im Prozess der freien Improvisation.
Sie konzertiert überwiegend projektbezogen im deutschsprachigen Raum, so oft ihr Hauptberuf es zuläßt: „Freie Improvisation und Freie Assoziation entspringen ähnlichen psychischen Zuständen.“

ANJA KREYSING ist Akkordeonistin und Klangkünstlerin mit den Schwerpunkten Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Studium künstlerischer Experimentalfilm bei Prof. Lutz Mommartz; Klangkunst, Improvisation und weitere musikalische Techniken u.A. bei Christina Kubisch, Malcolm Goldstein, Johannes Bauer.
Musette, Balkan-Gypsie, experimental / noise und (dark)Ambient sind ihre Wurzeln – eine mélange aus folklore imaginaire im Sinne Béla Bartóks und zeitgenössischer (elektronischer) Musik.
Neben Kollaborationen von Musikperformance bis Dancefloor gehören Stummfilmbegleitung, das kwr5-Kollektiv, Phtongolist und this honourable fish zu ihren Projekten.

Foto: Ulrike Lentz
Foto: Ulrike Lentz

kwr5-Kollektiv: Pathos & Rendite, Performance, 20.5.2016 Bochum

Freitag, 20. Mai 2016

Im Rahmen der Bochumer Tage für Neue Musik, Kulturraum Melanchthonkirche Bochum

Pathos & Rendite

Eine Performance des kwr5-Kollektives mit improvisierter Musik – Stimme, Akkordeon, Violoncello – Tanz

Das Motto der Bochumer Tage für Neue Musik „Schnittstellen“ ist unsere gedankliche Leitlinie.

Schnittstellen können Berührungspunkte von Passendem und Unpassendem, Vertrautem und Fremdem, Höhen und Tiefen, auch Schnittwunden, sein. Es ergeben sich Spannungsfelder.

Der Kirchenraum gibt tradierte Bedeutung vor. Sich nicht auf diese Bedeutung zu beziehen, ist bereits Schnittstelle.

Nichts passt zusammen, nichts gehört zusammen.

Innerhalb dieser Spannungsfelder bewegt sich die musikalisch improvisatorische Arbeit, als auch der Tanz.

Und doch, im gemeinsamen Tun entsteht die Hoffnung zu bauen,

etwas gemeinsam aufzubauen, Hindernisse zu überwinden.

Violoncello: Christiane Conradt
Akkordeon: Anja Kreysing
Stimme: Rachel Seifert
Tanz: Doris Deborah Heupel

Eintritt: 8 / 5 EUR
19:30 Uhr, Melanchthonkirche
Königsallee 40, 44789 Bochum

http://www.kulturraum-melanchthonkirche.de/bochumer-tage-fuer-neue-musik-2016/pathos-und-rendite.html

Christiane Conradt ist in Thüringen aufgewachsen. Sie studierte bei Konrad Lechner, Hans Adomeit und Leo Koscielny. Nach einem Engagement bei den Nürnberger Symphonikern wurde sie Mitglied der Bochumer Symphoniker. Schon dort galt ihr besonderes Interesse zeitgenössischen Werken in der Kammermusik als auch in der solistischen Celloliteratur. Seit Jahren spielt Christiane Conradt in verschiedenen Veranstaltungs-reihen und entwickelt in den Hallen der ROTTSTR5 einen Ort für Neue Musik.

Anja Kreysing ist Akkordeonistin und Klangkünstlerin mit den Schwerpunkten Film- und improvisierte Musik mit Akkordeon und Elektronik. Musette, Balkan-Gypsie und (dark)Ambient prägen ihren Stil. Neben Kollaborationen von Musikperformance bis Dancefloor gehören Stummfilmbegleitung, das kwr5-Kollektiv und this honourable fish zu ihren Projekten.

Rachel Seifert ist Sängerin und Sprecherin. Sie arbeitet insbesondere im Rahmen improvisierter Musik, Musikperformance und Literaturvertonungen als Sängerin und Rezitatorin.

Doris Deborah Heupel ist Tanz- und Performancekünstlerin. Seit 1991 tritt sie in Süddeutschland und der Schweiz mit eigenen Produktionen, Solotanz, Tanztheater und experimenteller Performancekunst auf. Seit 2014 ist Doris Deborah Heupel in Bochum künstlerisch tätig. Ihre Tanzausbildung absolvierte sie bei Prof. Rosalia Chladek an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Wien. In der Folge beschäftigte sie sich mit dem japanischen Butoh Tanz und zeitgenössischen künstlerischen Tanzformen.